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Reverse Engineering mit Testautomation 

 22. Juni 2021

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Reverse Engineering mit Testautomation

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Sicher, wenn die Testbasis, also u.a. die Beschreibungen, Requirements und Systemdokumentationen vorliegen, dann ist Testen ja quasi ein Heimspiel. Wir haben eine ordentliche Basis für die Testanalyse: Wir machen methodisch einen Review der Testbasis, bewerten die Testbarkeit, entwerfen die Testumgebung, spezifizieren die Testfälle und führen schließlich unsere Tests durch. Soweit, so klar, so fein.

Was aber, wenn Sie keine Ahnung haben, was das Testobjekt im Detail macht? Wenn es schon alt ist, nie beschrieben wurde, keine Entwickler mehr da sind, die Ihnen sagen können, was das eigentlich ist?

Ich kenne in meiner Praxis noch ähnliche Situationen, z.B. wenn Teiles des Testobjekts in der Cloud sind und wir einen Mock bauen müssen, weil es keine Cloud-Testumgebung gibt. Wenn wir mit Sniffer arbeiten um die Kommunikation zu analysieren um mehr zu wissen. Wenn wir Modelle aus bereits vorliegenden Quellcode nachbauen, um Legacycode abzulösen und wir einen ordentlichen Testsetup brauchen, den wir dann mit Code Unit-Tests absichern.

Richtig erkennt, dieser Expertentreff führt uns in die Welt des reverse engineerings.

Hier sind spezifische Testtechniken und -vorgehen notwendig – Paul Rohorzka, TechTalk, hat sich bereit erklärt, ein konkretes Projekt zu einer solchen Aufgabenstellung zu präsentieren. Unter Einsatz von Testautomation und einem iterativ-inkrementellen Vorgehen wurde mehr und mehr Licht in diese „Blackbox“ gebracht. Sehr analytisch, sehr techi, sehr smart.

Vortrag: Microsoft wurde verklagt – aber wir hatten keine Tests

Stellen Sie sich vor, Ihr Produkt basiert auf einem Feature einer Standard-Software, aber der Hersteller entschließt sich, dieses Feature zu entfernen.

Dieser Situation sah sich eine große Organisation gegenüber nachdem Microsoft in einem Patentstreit nachgegeben hatte. Das Team von Paul Rohorzka hat die Aufgabe übernommen, das System auf eine Nachfolgetechnologie umzubauen.

Aber es gab keine hilfreichen Tests.

Um Kernteile eines gut gereiften Systems neu zu schreiben ist es natürlich erforderlich genau zu wissen, was das System tatsächlich tut. Das gilt insbesondere dann wenn offenbar ist, dass das System sehr viele mächtige Funktionalitäten bietet, die von den Benutzern auch intensiv verwenden.

In diesem Vortrag zeigt uns Paul Rohorzka wie sein Team automatisierte Tests verwendet um auf verschiedenen Ebenen die Funktionalitäten eines komplexen Systems immer besser zu verstehen und sicher zu stellen, dass das neue System äquivalente Ergebnisse zum alten System produziert. Im Laufe des Projekts sind einige spezialisierte Tools entstanden, um die Tests aussagekräftiger und damit hilfreicher zu machen.

Referent: Paul Rohorzka

 … arbeitet als Software-Architekt bei TechTalk. Seine Leidenschaft ist guter Code, der neben der gewünschten Funktionalität gut les- und wartbar sein muss. Testgetriebene Entwicklung ist für ihn neben anderen Vorteilen ein Hilfsmittel, um zielgerichtet und ohne Angst vor Fehlern qualitativ hochwertige Software schreiben zu können.

Seit Jahren versucht er auch andere Software-Entwickler in Coding Dojos, Workshops und Vorträgen auf Konferenzen von seinem Credo zu überzeugen. Seine eigenen Skills schärft Paul Rohorzkaneben der täglich gelebten Praxis beim Entwickeln durch regelmäßige Teilnahme an Konferenzen, Dojos und Retreats.

Video und Download

Ein Video der Veranstaltung findet Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=1JXG3hmyKo8


Download Vortragsfolien (1,9 MB)

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  • auf vom Austrian Testing Board organisierten Veranstaltungen
  • Presseartikel in Zeitschriften

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Ansprechpartner für die den Expertentreff betreffenden Fragen zum Datenschutz ist Alexander Weichselberger, erreichbar unter weichselberger@austriantestingboard.at.

 

Date And Time

2019-06-26 @ 17:30 to
2019-06-26 @ 21:00
 

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