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Bei diesem Expertentreff werden wir uns der einfachen (?) Fragenstellung „Wie sind die Testergebnisse?“ widmen. Die Vielzahl der möglichen Antworten auf diese Frage erinnert an die Parameterkombinatorik im SW Test selbst, wo ja bekannter weise der Nachweis der Fehlerfreiheit nicht möglich ist.

Beim Reporting der vielen Kennzahlen und Interpretationen der selben kann man sich auch leicht ver(w)irren und alle Stakeholder der Reports mit Zahlen, Fakten und Einschätzungen dicht machen („overnews-ed but under-informed“).

Die Empfehlung ist sich zu Beginn des Tests aktiv mit dieser Fragestellung auseinander zu setzen und bei den diversen Stakeholdern nachzufragen, welche Fragen sie wie beantwortet haben wollen. Damit schafft man frühzeitig awareness für dieses Thema und kann zielgerichtet Antworten aufbauen.

Weitere Fragenstellungen, die im Rahmen des Expertentreffs behandelt werden, sind:

  • Welche Antworten, zu denen die Fragen in den Unternehmen oft noch gar nicht klar formuliert sind, sollte der Testbericht beinhalten, und vor allem auch welche eher nicht
  • Was interessiert das Management, was den Qualitätsmanager und was nicht zuletzt den Tester?
  • Welche Anforderungen ergeben sich im Zusammenhang an Tools?

Die Zusammenstellung dieser Punkte für den Expertentreff am 13.11. hat Gerald Zinke, Principal Consultant SQS Österreich, für uns gemacht. Dies ist gerade deshalb so beachtlich, da gerade von Externen in kurzer Zeit bei zumeist problematischen Ausgangslagen ein rascher Überblick zur Situation erwartet wird. Hier ist ein Mitarbeiter des weltweit größten Anbieter und Dienstleister von SW Q-Sicherung und Test sicherlich ein profunder Kenner der Lage.

Im Anschluss wird das Thema moderiert diskutiert. Gerald Zinke steht am Start, Herr Robert Rippel, Geschäftsführer Axentus hat ebenfalls schon bestätigt.

Vortrag: Testreporting – Gradwanderung zwischen qualitativen und quantitativen Berichtswesen

Jeder Testmanager kennt sie. Sie taucht in regelmäßigen Abständen auf. Jede Hierarchieebenen im Unternehmen stellt die Frage. Und jeder der die Frage stellt hat ein klare Vorstellung, eine geradezu feste Erwartungshaltung, wie die Beantwortung auszusehen hat. Eben die Frage aller Fragen im Test – profan, simple und bestechend eindeutig: „Wie sind die Testergebnisse?“.

So einfach die Frage klingt, so schwer ist sie zu beantworten. Nicht weil jene im Test involvierten Personen nicht wüssten, wie die Testergebnisse sind, sondern weil es oft keine, im Unternehmen verankerte, gemeinsame Sichtweise, auf die Beantwortung dieser Frage gibt.

Der Vortrag „Testreporting – Gradwanderung zwischen qualitativen und quantitativen Berichtswesen“ setzt genau dort an. Es wird beleuchtet, was es denn alles aus dem Test heraus zu berichten gibt? Welche Antworten, zu denen die Fragen in den Unternehmen oft noch gar nicht klar formuliert sind, sollte der Testbericht beinhalten, und vor allem auch welche eher nicht. Was interessiert das Management, was den Qualitätsmanager und was nicht zuletzt den Tester? Und welche Herausforderung an ein Tool ergeben sich durch die Anforderung eines Testreportings?

Referent: Gerald Zinke

Dipl. Ing. Dr. Gerald Zincke ist seit 2009 als Principal Consultant bei der SQS Ges.mbH in Wien tätig und berät Kunden vor allem in den Bereichen Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung und Projektcontrolling. Davor war Hr. Zincke als Leiter einer Testabteilung eines Mobilfunk-Produzenten, als Entwicklungsleiter und Leiter der Testabteilung in Softwarehäusern tätig. Daneben hat er als Universitäts- und FH-Lektor unterrichtet. Er ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen und in seiner Freizeit begeisterter Schiläufer und Taucher.

Im Gespräch

  • Gerald Zinke (Principal Consultant SQS Österreich)
  • Robert Rippel (Geschäftfsührer Axentus)

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