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Was machen wir Tester, wenn die Software noch nicht entwickelt wurde und wir auf die ersten Lieferungen warten müssen? Richtig, wir nutzen die Zeit und starten parallel zur Entwicklung mit unseren Testvorbereitungen und entwickeln Testkonzepte, -fälle, -szenarien, usw. auf Basis von Spezifikationen.

Wie ist das aber im agilem Kontext?

Hier gibt’s neben rudimentären Userstories, die erst im Rahmen der Sprint Plannings und im Sprint konkretisiert werden, kaum wirklich Greifbares, auf das wir setzen können – alles ist noch im Fluss und unterliegt im Regelfall Adaptionen und Konkretisierungen. Weiters setzen agile Entwicklungen auch auf iterative Zyklen → Testautomation ist für die Regressionstests einzusetzen, stößt aber auch hier wieder auf die gleichen Herausforderungen wie die oben angedeuteten „moving targets“ bzw. die Nichtverfügbarkeit der Software selbst.

Hmm – viele Gründe, warum gerade wir Tester keine Fans von agilen Methoden sein müssten → ist aber nicht so, wie wir beim ersten Treff heuer im März gemeinsam festgestellt haben. Woran liegt’s? Wie immer gibt es brauchbare Tipps aus der Praxis, die helfen und Lösungsansätze sind.

Unter dem Titel „Requirements-Spezifikation in agilen Projekten“ wird Johannes Bergsmann, geschäftsführender Gesellschafter / Software Quality Lab uns über die verschiedenen Techniken der Requirement Spezifikation wie TDD, BDD, Userstories, Use-Case Description und Specification by Example informieren.

Im Anschluss wird das Thema moderiert diskutiert. Neben Hrn. Bergsmann werden Christoph WEHOFER (ProductOwner @ Österr.Lotterien, www.win2day.at) und Klaus KÖGL (Teamsprecher @ ÖBB PV-Marketing/Vertrieb selbstbed. Vertriebskanäle) „im Gespräch“ sein.

Vortrag: Requirements-Spezifikation in agilen Projekten

In agilen Vorgehensweisen wird Requirements-Spezifikation oft intuitiv betrieben. Dies führt aber meist zu einer ineffizienten Arbeitsweise. Mittlerweile haben sich schon verschiedene Spezifikationstechniken für das agile Umfeld etabliert. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die derzeit am weitesten verbreitete Techniken der Requirements-Spezifikation für agile Projekte und beleuchtet jeweils die Einsatzmöglichkeiten und auch die Fallstricke der einzelnen Techniken (User-Stories, Use-Case Description, TDD, Specification by Example, BDD).

Referent: Johannes Bergsmann

Johannes Bergsmann, geschäftsführender Gesellschafter, Software Quality Lab GmbH:

  • Über 20 Jahre Erfahrung in der SW-Entwicklung, über 140 SW-Projekte sowohl klassisch als auch agil
  • Vorträge auf verschiedenen Konferenzen (OOP, ASQT, CONQUEST, STEV, …)
  • Lektor und Gastvortragender an der UNI-Linz und FH-Hagenberg
  • Gerichtlich beeideter Sachverständiger für Informatik
  • Vizepräsident der Österreichischen Vereinigung für SW-Qualitätsmanagement
  • Vizepräsident des Austrian Testing Boards

Im Gespräch

  • Johannes Bergsmann (geschäftsführender Gesellschafter, Software Quality Lab)
  • Christoph Wehofer (ProductOwner, Österr.Lotterien, www.win2day.at)
  • Klaus Kögl (Teamsprecher, ÖBB PV-Marketing/Vertrieb selbstbed. Vertriebskanäle)

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