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SUMMARY:Deliberate Practise
DESCRIPTION:\nWir müssen laufend lernen wollen und können – und dafür sorgen, das unsere Branchen-Nachkommen ebenfalls immer Besser werden können!\n\n\n\nWas ist der Background dieser Thematik?\n\n\n\nPeter Kofler (Software Entwickler, Mentor und “Code Cop” – http://blog.code-cop.org) umfasst das Thema wie folgt: „Mehr und mehr treten in der IT Überlegungen in den Vordergrund, dass qualitativ hochwertige Software („Developing Quality Software“) auch qualitativ hochwertige Entwickler („Developing Quality Software Developers“) bedingt. Soweit, so naheliegend.\n\n\n\nWas ist jedoch die Problematik in der IT? Die Hälfte der Entwickler ist jünger wie 30 Jahre, wachsende Komplexität, wachsendes „Erbe“ an notwendigen technischen und fachlichen Wissen, aktuelle Ausbildungen wertlos, Training on the Job wertlos, (Software) Ergebnisse grosso-modo eine Katastrophe. Und klar, nachträgliches Qualität reintesten nicht möglich und daher auch wertlos.“\n\n\n\nAuf der anderen Seite sitzen Vertreter mit der Meinung, dass „Training on the Job“ oder „Delivering Value“ das einzige Maß der Dinge sind, vornehmlich beruhigt durch die (agile) Forderungen, dass Softskills wichtig sind und die Leute hier die eine oder andere Ausbildung bekommen sollten. Damit ist alles gesagt und gelöst und wir können wieder ordentlich Load auf die Leute bringen… . Nun, ob das Erfolge wirklich absichert?\n\n\n\nTatsächlich ist der Themenkomplex sehr kontrovers, klassische (auch agile!) Denkschulen und Prinzipien treffen auf Menschen (!). Wie lernen wir? Was stimmt: „Viel hilft viel“ oder ist „Weniger mehr“? Was genau stimmt, wenn es um Lernen geht? Mit viel lernen kommt das Gefühl viel zu tun – wie steht es jedoch im Kontext um die Effizienz, was ist das richtige Lernen?\n\n\n\n„Deliberate Practise“ steht als ein Vorschlag zum richtigen und bewussten Lernen im Raum – wir diskutieren Ausgangsbasis und Auswirkungen auf die Entwicklung.\n\n\n\nNun, für den kommenden Expertentreff hat sich oben bereits erwähnter Dr. Peter Kofler angeboten, einen Impulsvortrag mit den Titeln „Deliberate Practise und weitere Lernmodelle als Ausweg aus der Software (Qualitäts-) Krise?“ zusammenzustellen und uns zu präsentieren.\n\n\n\nIm Anschluss werden Vortragsinhalt und weiteres zu Deliberate Practise und anderen Lenrmethoden bzw. -zugängen moderiert diskutiert. Diskussionspartner sind Frank Bieser, Leiter Anwendungsentwicklung bei Österreichische Lotterien / Casinos Austria und Horst Krieger, u.a. leitender Consultant für Lerntechnologie & Lernarchitektur bei dieberater.com (österr. Aus- und Weiterbildungsexperten).\n\n\n\nVortrag: Deliberate Practise und weitere Lernmodelle als Ausweg aus der Software (Qualitäts-) Krise?\n\n\n\nDie Komplexität unserer Systeme wächst und wächst. Die Software Krise von 1968 ist nach wie vor aktuell. Es gelingt immer schwerer qualitativ hochwertige Software zum gewünschten Zeitpunkt abzuliefern.Was ist der Knackpunkt, wo man ansetzen muss?\n\n\n\nSoftware Craftsmanship legt das Hauptaugenmerk wieder auf den Einzelnen, der schlussendlich über Erfolg und Misserfolg der Entwicklung massgeblich mitentscheidet.Unsere Persönliche Kompetenz wird mehr gefordert denn je. “Developing Quality Software” wird zu “Developing Quality Software Developers”. Wir müssen lernen und uns laufend verbessern. Das ist nicht immer leicht. Noch dazu werden traditionelle Lernmethoden nicht angenommen oder reichen offensichtlich nicht aus.\n\n\n\nDeliberate Practise ist (k)ein neues Modell der Weiterbildung von Software Professionals. Die Idee ist das wir uns Zeit nehmen und einen geschützten Raum schaffen wo Lernen möglich ist. Beispiele aus dem Entwicklungs- und Testingbereich zeigen wie die verschiedenen Möglichkeiten von Deliberate Practise mit Erfolg angewendet werden können. Aufgrund des starken Wachstums der Branche ist die Anzahl der “Jungen” sehr hoch. Diese haben neben fehlender Erfahrung eine schlechte Ausbildung. Wir “alten” sind alle aufgerufen unsere Pflicht als Mentoren zu erfüllen und die nächste Generation auszubilden (auch wenn es nicht unsere primäre Aufgabe ist).\n\n\n\nWir machen das nicht zum Spaß, denn sie werden unsere Banken, Autos und Herzschrittmacher programmieren.\n\n\n\nReferent: Peter Kofler\n\n\n\nDr. Peter Kofler ist seit 15 Jahren Software Entwickler und immer noch enthusiastisch um Software bemüht. Er will, dass sein Code ordentlich ist und ist fanatischer Verfechter von Code-Qualität. Nach mehrjähriger Arbeit für besseren Code wurde ihm von seinen Kollegen 2006 der Titel „Code Cop“ verliehen. Peter unterstützt Teams von Software Entwicklern die ihre Qualität verbessern und ihre Produktivität steigern wollen und leitet Coding Dojos und Code Retreats. Er schreibt dazu regelmäßig in seinem Blog Code Cop\n\n\n\nIm Gespräch\n\n\n\nPeter KoflerFrank Bieser (Österr. Lotterien/Casinos Austria)Horst Krieger (die berater)\n\n\n\nDownloads\n\n\n\nVortragsfolien\n
URL:https://www.austriantestingboard.at/events/deliberate-practise/
CATEGORIES:ATB Fluchtachterl
LOCATION:„The Stage“ im Tech Gate Vienna
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